Erkenntnisse und Erfolgsbeispiele aus 5 Jahren Kompetenzzentrum KARL
10. März 2026
Fünf Jahre interdisziplinäre Forschung zu menschenzentrierter KI – konkrete Ergebnisse präsentierte das Kompetenzzentrum KARL am 5. März 2026 bei seiner Abschlussveranstaltung in Karlsruhe. Das Forschungsprojekt wurde vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt finanziert. Seit dem Projektstart Anfang 2021, noch mitten in der Corona-Pandemie, vor dem Durchbruch von ChatGPT und bevor der EU AI Act verabschiedet wurde, hat KARL bereits daran gearbeitet, menschenzentrierte, transparente und lernförderliche KI-Systeme zu gestalten und in konkreten Praxisanwendungen sichtbar zu machen. Die Veranstaltung machte deutlich, wie vorausschauend das Projekt bereits zu Beginn zentrale Themen der KI-Einführung aufgegriffen hat, die heute aktueller denn je sind.
Zu Beginn unterstrichen Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Dr. Alexander Lucumi vom Projektträger Karlsruhe in ihrer Begrüßungsrede die besondere Stärke der TechnologieRegion Karlsruhe. Die Region zeichne sich durch ein dichtes und gut vernetztes KI-Ökosystem aus, das durch kurze Wege, eine enge Zusammenarbeit und eine ausgeprägte Innovationskultur geprägt sei. Das Institut für Lernen und Innovation in Netzwerken (ILIN) der Hochschule Karlsruhe erkannte frühzeitig dieses große Potenzial, brachte in seiner Rolle als Projektleitung zentrale Partner aus Wissenschaft, Praxis und Transfer zusammen und setzte in den vergangenen fünf Jahren wertvolle Impulse für eine menschenzentrierte KI-Gestaltung.
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Keynote von Prof. Dr. Ziad Mahayni, der die Fragen in den Mittelpunkt stellte, was es bedeutet, „Mensch zu sein“ in einer Arbeitswelt, die zunehmend von Künstlicher Intelligenz geprägt ist und wie das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine künftig gelingen könne. Während KI-Systeme enorme Effizienzgewinne ermöglichen und beispielsweise in der Medizin binnen Sekunden den Wissensstand einer Expertin oder eines Experten abbilden können, bleiben Empathie, Verantwortungsbewusstsein, Urteilsvermögen und die Fähigkeit, Ziele sinnvoll auszurichten, eindeutig menschliche Kompetenzen. Mahayni verdeutlichte diesen Unterschied, indem er aufzeigte, dass KI stets effizienzorientiert agiert, während der Mensch zielorientiert arbeitet und den Kontext, die Sinnhaftigkeit und die Auswirkungen von Entscheidungen bewusst einordnet, Fähigkeiten, die von Maschinen nicht ersetzt werden können.
Im weiteren Verlauf des Vormittags wurden die im Projekt entwickelten Demonstratoren vorgestellt, die den starken Praxisbezug von KARL verdeutlichen. In den vier Anwendungsdomänen Produzierendes Gewerbe, Mobilität, wissensintensive Dienstleistungen und Bildung, wurden konkrete Use Cases präsentiert, die zeigen, wie KI heute bereits eingesetzt werden kann und welche Herausforderungen in realen Arbeitsumgebungen auftreten. In allen Use Cases war ein entscheidender Faktor, dass der Mensch entlastet wird, jedoch am Ende die Entscheidungshoheit behält.
Der Nachmittag bot Raum für vertiefende Workshops und Roundtables, die zentrale Fragestellungen einer verantwortungsvollen KI-Nutzung behandelten. Ein interaktives Planspiel zum menschenzentrierten KI-Einführungsprozess ermöglichte den Teilnehmenden, in verschiedene Rollen wie Geschäftsführung, Betriebsrat oder KI-Manager zu schlüpfen und gemeinsam die Einführung einer KI-Anwendung strategisch zu planen. Das Spiel zeigte, dass nur dann nachhaltige Erfolge erzielt werden können, wenn Bedürfnisse, Perspektiven und Verantwortlichkeiten aller Beteiligten berücksichtigt werden. Ein weiterer Roundtable widmete sich der Frage, wie „Black Box KI“ besser erklärbar gemacht werden kann, und diskutierte sowohl die technischen Möglichkeiten als auch die Grenzen aktueller Modelle. In weiteren Workshops wurde vertieft herausgearbeitet, welche Schlüsselkompetenzen im KI-Einführungsprozess erforderlich sind, welche Datenschutzfragen zuvor geklärt werden müssen und welche ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekte nicht außer Acht gelassen werden dürfen.
In der abschließenden Paneldiskussion wurde intensiv darüber gesprochen, welche Kompetenzen Beschäftigte im KI-Zeitalter benötigen und wie Unternehmen den Wandel erfolgreich gestalten können. Dabei waren sich die Podiumsteilnehmenden einig, dass es entscheidend bleibt, Mitarbeitende aktiv einzubeziehen, Ängste ernst zu nehmen und Lernmöglichkeiten zu schaffen. Zudem wurden Ergebnisse einer im Projekt durchgeführten Studie vorgestellt, die zeigte, dass kleine und mittlere Unternehmen zunehmend KI einsetzen, jedoch häufig daran scheitern, dass es ihnen an klaren Strategien für den Einführungsprozess fehlt. Hier setzt das Kompetenzzentrum mit seinem vielfältigen Angebot an, um bestehende Hürden für Unternehmen zu erkennen und gezielt zu überwinden.
Die Abschlussveranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie umfassend und praxisnah das Kompetenzzentrum KARL den Einsatz von KI in der Arbeits- und Lernwelt untersucht und gestaltet hat. Der Tag bot einen intensiven Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und gab zahlreiche Impulse für eine verantwortungsvolle, transparente und menschenzentrierte KI-Gestaltung.
Zu Beginn unterstrichen Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Dr. Alexander Lucumi vom Projektträger Karlsruhe in ihrer Begrüßungsrede die besondere Stärke der TechnologieRegion Karlsruhe. Die Region zeichne sich durch ein dichtes und gut vernetztes KI-Ökosystem aus, das durch kurze Wege, eine enge Zusammenarbeit und eine ausgeprägte Innovationskultur geprägt sei. Das Institut für Lernen und Innovation in Netzwerken (ILIN) der Hochschule Karlsruhe erkannte frühzeitig dieses große Potenzial, brachte in seiner Rolle als Projektleitung zentrale Partner aus Wissenschaft, Praxis und Transfer zusammen und setzte in den vergangenen fünf Jahren wertvolle Impulse für eine menschenzentrierte KI-Gestaltung.
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Keynote von Prof. Dr. Ziad Mahayni, der die Fragen in den Mittelpunkt stellte, was es bedeutet, „Mensch zu sein“ in einer Arbeitswelt, die zunehmend von Künstlicher Intelligenz geprägt ist und wie das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine künftig gelingen könne. Während KI-Systeme enorme Effizienzgewinne ermöglichen und beispielsweise in der Medizin binnen Sekunden den Wissensstand einer Expertin oder eines Experten abbilden können, bleiben Empathie, Verantwortungsbewusstsein, Urteilsvermögen und die Fähigkeit, Ziele sinnvoll auszurichten, eindeutig menschliche Kompetenzen. Mahayni verdeutlichte diesen Unterschied, indem er aufzeigte, dass KI stets effizienzorientiert agiert, während der Mensch zielorientiert arbeitet und den Kontext, die Sinnhaftigkeit und die Auswirkungen von Entscheidungen bewusst einordnet, Fähigkeiten, die von Maschinen nicht ersetzt werden können.
Im weiteren Verlauf des Vormittags wurden die im Projekt entwickelten Demonstratoren vorgestellt, die den starken Praxisbezug von KARL verdeutlichen. In den vier Anwendungsdomänen Produzierendes Gewerbe, Mobilität, wissensintensive Dienstleistungen und Bildung, wurden konkrete Use Cases präsentiert, die zeigen, wie KI heute bereits eingesetzt werden kann und welche Herausforderungen in realen Arbeitsumgebungen auftreten. In allen Use Cases war ein entscheidender Faktor, dass der Mensch entlastet wird, jedoch am Ende die Entscheidungshoheit behält.
Der Nachmittag bot Raum für vertiefende Workshops und Roundtables, die zentrale Fragestellungen einer verantwortungsvollen KI-Nutzung behandelten. Ein interaktives Planspiel zum menschenzentrierten KI-Einführungsprozess ermöglichte den Teilnehmenden, in verschiedene Rollen wie Geschäftsführung, Betriebsrat oder KI-Manager zu schlüpfen und gemeinsam die Einführung einer KI-Anwendung strategisch zu planen. Das Spiel zeigte, dass nur dann nachhaltige Erfolge erzielt werden können, wenn Bedürfnisse, Perspektiven und Verantwortlichkeiten aller Beteiligten berücksichtigt werden. Ein weiterer Roundtable widmete sich der Frage, wie „Black Box KI“ besser erklärbar gemacht werden kann, und diskutierte sowohl die technischen Möglichkeiten als auch die Grenzen aktueller Modelle. In weiteren Workshops wurde vertieft herausgearbeitet, welche Schlüsselkompetenzen im KI-Einführungsprozess erforderlich sind, welche Datenschutzfragen zuvor geklärt werden müssen und welche ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekte nicht außer Acht gelassen werden dürfen.
In der abschließenden Paneldiskussion wurde intensiv darüber gesprochen, welche Kompetenzen Beschäftigte im KI-Zeitalter benötigen und wie Unternehmen den Wandel erfolgreich gestalten können. Dabei waren sich die Podiumsteilnehmenden einig, dass es entscheidend bleibt, Mitarbeitende aktiv einzubeziehen, Ängste ernst zu nehmen und Lernmöglichkeiten zu schaffen. Zudem wurden Ergebnisse einer im Projekt durchgeführten Studie vorgestellt, die zeigte, dass kleine und mittlere Unternehmen zunehmend KI einsetzen, jedoch häufig daran scheitern, dass es ihnen an klaren Strategien für den Einführungsprozess fehlt. Hier setzt das Kompetenzzentrum mit seinem vielfältigen Angebot an, um bestehende Hürden für Unternehmen zu erkennen und gezielt zu überwinden.
Die Abschlussveranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie umfassend und praxisnah das Kompetenzzentrum KARL den Einsatz von KI in der Arbeits- und Lernwelt untersucht und gestaltet hat. Der Tag bot einen intensiven Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und gab zahlreiche Impulse für eine verantwortungsvolle, transparente und menschenzentrierte KI-Gestaltung.
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